14.01.2016 Kann die Landesregierung die medizinische Versorgung in den Landesaufnahmen für Flüchtlinge nicht gewährleisten?

In den letzten Monaten wurden immer mehr Berichte bekannt, dass die medizinische Versorgung in den Landesaufnahmen unzureichend ist. Teilweise übernehmen die örtlichen Gesundheitsämter diese Aufgabe und stellen Räume und Personal zur Verfügung.
Die gesetzlichen Grundlagen zur medizinischen Versorg
ung sind bekannt und festgeschrieben: http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/m/medizinische_versorgung_ue/index.php. Für die Landesnotunterkunft in Bochum-Langendreer wurde vor Kurzem dazu aufgerufen, Medikamente zu spenden. Schon im letzten Januar befanden sich Tausende nicht registrierte und nicht geröntgte Schutzsuchende in den Landeseinrichtungen:
„Am 05.01.2015 befanden sich wieder 2.472 ungeröntgte und 2.173 unregistrierte Personen in den Unterbringungseinrichtungen.“
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:
1. Wie hat sich die Zahl der nicht geröntgen und nicht registrierten Personen seit dem 05.01.2015 Jahr entwickelt? (Bitte nennen sie Zahlen für jeden Monat)
2. Wie wird die gesundheitliche Versorgung in den Landesunterkünften (reguläre und Notunterkünfte) gewährleistet? (Bitte für alle Einrichtungen aufschlüsseln)
3. Welche Medikamente sind in den Einrichtungen obligatorisch verfügbar?
4. Wer kontrolliert die richtige Einnahme der Medikamente?
5. Findet vor dem Röntgen von Minderjährigen eine Anamnese statt? (Bitte mit Begründung)

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