03.04.2014 Sind Nerzfarmen in NRW noch Tierschutz- und Zeitgemäß?

Seit vielen Jahren stehen Pelztierfarmen vielerorts unter dem stärker werdenden Verdacht, dass dort aus ökonomischen Gründen Tieren unverhältnismäßig viel Leid zugefügt wird. Darunter fallen Vorwürfe wie das Halten der Tiere in viel zu kleinen Käfigen und barbarische
Tötungsmethoden. Gerade die Bedingungen in chinesischen Pelzfarmen seien dabei besonders schlimm.
Aber auch in NRW sind die Umstände unter denen beispielweise Nerze gehalten werden alles andere als artgerecht. Erst am 25.02.2014 teilte der Kreis Borken mit, dass die dort ansässige Nerzfarm
geschlossen wurde. Der dortige Pächter verstieße gegen die aktuell
geltenden Haltungsrichtlinien, weswegen der Kreis Borken ihm bereits 2011 die Nerzhaltung aus Tierschutzgründen untersagte.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:
1. Wieviele Nerzfarmen gibt es zurzeit in NRW?
2. Wieviele dieser Betriebe verstoßen gegen die seit November 2011 geltenden höheren Haltungsrichtlinien?
3. Wie will die Landesregierung sicherstellen, dass alle betroffenen Betriebe zeitnah ihre Haltung entsprechend den Vorgaben anpassen oder den Betrieb einstellen?
4.Mit welchen Mitteln wird die Landesregierung sich dafür einsetzen, dass zukünftig keine Neuansiedlungen von Nerz- oder anderen Pelztierfarmen in NRW stattfinden?

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